Nach dem enttäuschenden Nachholspiel in Freudenstadt in der Vorwoche (34:13) wollte die D-Jugend weiblich des HB Kinzigtal eine klare Reaktion zeigen. Die Partie am Freitagabend um 18:30 Uhr hatte der Mannschaft sichtlich nicht gelegen – ungewohnte Spielzeit, kaum Bewegung im Angriff und zu wenig Zugriff in der Abwehr führten zum schwächsten Saisonspiel.
Im Heimspiel gegen die SG Dunningen/Schramberg zeigte der HBK nun ein anderes Gesicht – auch wenn es am Ende erneut nicht für Punkte reichte. Die Begegnung begann ausgeglichen, nach zehn Minuten lag der HBK knapp mit 4:5 zurück. In der ersten Halbzeit agierten die Mädels jedoch insgesamt zu ineffizient. Trotz guter Möglichkeiten wurden im Angriff zu viele Chancen liegen gelassen, während Schramberg seine Gelegenheiten konsequenter nutzte. So ging es mit einem 9:13-Rückstand in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich der HB Kinzigtal beeindruckend zurück ins Spiel. Grundlage dafür war eine deutlich verbesserte und engagierte Abwehrarbeit. Mit mehr Zugriff, besserer Abstimmung und großem Einsatzwillen zwang man die Gäste immer wieder zu Fehlern und arbeitete sich Tor um Tor heran.
In der Schlussphase entwickelte sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Der HBK hatte mehrfach die Möglichkeit auszugleichen oder sogar in Führung zu gehen, doch im Angriff fehlte letztlich die letzte Konsequenz im Abschluss. Zu viele gute Chancen blieben ungenutzt – und so wurde die starke Aufholjagd leider nicht belohnt. 31 Sekunden vor dem Ende nutzte Schramberg eine ihrer letzten Möglichkeiten zum entscheidenden 20:21. Trotz großem Kampf und einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche stand der HB Kinzigtal am Ende erneut mit leeren Händen da.
Es spielten für den HB Kinzigtal
Im Tor: Dejanas Chessa
Im Feld: Assel Al Arag, Enja Dieterle, Laila Grummt, Melina Hauer (1), Sofie Heckhausen (9/2), Mila Hübner (3), Laura Kohler, Frida Linhoff (3/1), Emily Pflumm, Jule Schneider, Livi Schneider (3), Milena Zweigart (1)