Damen der SG Schenkenzell/Schiltach spielen Remis

Das Spiel startete ausgeglichen. Das erste Tor der Begegnung erzielte Charline Maier und bis zum 3 zu 3 konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Was folgte war ein kurzer Zwischenspurt der Heimmannschaft bis zum zwischenzeitlichen 7:4. In der 20. Spielminute konnten die Gäste aus Freiburg erstmals wieder zum 10:10 ausgleichen. In dieser Phase war es vor allem Maja Zeides, die aus dem Rückraum immer wieder das zu passive agieren der Abwehr ausnutzte. Beim Stand von 12:13 konnten die Gäste die erste Führung verbuchen und nahmen diesen 1 Tore Vorsprung mit in die Halbzeit (15:16).

In der Kabine wurde vom Trainerteam Hauer/Brand nochmals das Hauptaugenmerk auf die Abwehrleistung gelegt, welche an diesem Tag leider zu schläfrig und passiv war. Mit dem Angriffsspiel war man an sich zufrieden, dennoch gab es auch hier noch Verbesserungspotential. Letztlich war allen klar, kam es auf die richtige Einstellung und den Siegeswillen an.

Die Gäste spielten weiterhin schnell und konsequent nach vorne und belohnten sich durch Treffer von Liza Ehret mit einer 5 Tore Führung (46. Minute 21:26). Die SG wachte auf, wurde in der Defensive aggressiver und unterstütze damit  ihre Torfrau Annika Frick-Schorr, die nun mit zu einem entscheidendem Faktor wurde. Man verkürzte durch Treffer von der starken Charline Maier und Vanessa Haas bis zum 25:26 (50. Minute). Freiburg warf noch einmal alles dagegen und konnte erneut durch Treffer von Alina Majcen bis auf 3 Tore wegziehen (55. Minute 26:29). Doch die letzten Minuten gaben den SG Damen Aufwind und endlich spürte man den absoluten Willen etwas Zählbares aus der Partie mitzunehmen. Wiederum Charline Maier und Vanessa Haas, die bei ihren 7m-Würfen keine Nerven zeigte, egalisierten den Vorsprung mit dem 30:30. Einen direkten Freiwurf nach Ablauf der regulären Spielzeit konnten die Freiburgerinnen nicht mehr nutzen und so blieb es schlussendlich bei einem etwas glücklichen Remis mit dem beide Mannschaften wohl gut leben können.

Trotz verschiedener Abwehrsysteme konnte man nie richtigen Zugriff auf das Angriffsspiel der Gäste gewinnen, dies war der Knackpunkt der Begegnung. Hätte man die Einstellung der Schlussviertelstunde früher gezeigt, wäre mehr drin gewesen. So haben sich die starken Freiburgerinnen mit einem Punkt belohnt, der vollkommen in Ordnung geht.

Nun heißt es durchatmen, Kräfte tanken und neu fokussieren auf die anstehenden entscheidenden Partien. Nach einem Wochenende spielfrei folgt das Derby gegen Dornstetten und das Auswärtsspiel gegen die 2. Platzierte HSG Dreiland. Hoffentlich war dieser Dämpfer im richtigen Augenblick, um nun eine Reaktion zu zeigen.

Es spielten im Tor: Annika Frick-Schorr, Larissa Gehweiler

Gina Wöhr (3), Vanessa Haas (9/5), Vanessa Paul, Leona Vollmer (1), Charline Maier (10), Corinna Kränzler, Pia Weichenhein (1), Lisa Fürst, Caro Moser (1), Oliwia Milewski, Denise Vollmer (5)

 


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