Harte Aufgabe in Heiningen – HB Kinzigtal zeigt Moral nach schwacher erster Halbzeit

Mit lediglich einer Auswechselspielerin im Gepäck reiste der HB Kinzigtal zum Auswärtsspiel beim TSV Heiningen 1892. Die personelle Situation mit mehreren weiteren verletzten Spielerinnen machte die ohnehin schwere Aufgabe in der Frauen-Oberliga nicht leichter. Am Ende musste sich der HB Kinzigtal nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit dennoch mit 25:33 geschlagen geben.

Die Gäste fanden zunächst nur schwer in die Partie. Vor allem in der Abwehr taten sich immer wieder große Lücken auf, die die Gastgeberinnen konsequent nutzten. Heiningen kam dadurch früh zu einfachen Toren und setzte sich bereits in der Anfangsphase ab. Nach 15 Minuten musste der HBK einen 3:9 Rückstand hinnehmen. Gleichzeitig agierte der HB Kinzigtal im Angriff zu inkonsequent im Torabschluss. Gute Möglichkeiten blieben ungenutzt, wodurch es den Gastgeberinnen gelang, ihren Vorsprung weiter auszubauen. Zur Halbzeit lag der HB Kinzigtal bereits deutlich mit 9:18 zurück.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft jedoch ein anderes Gesicht. Trotz der dünnen Personaldecke kämpften sich die Gäste zurück ins Spiel und steigerten sich vor allem defensiv deutlich. Die Abwehr stand kompakter und zwang Heiningen häufiger zu schwierigeren Abschlüssen. Auch im Angriff fand der HB Kinzigtal nun einfachere und klarere Lösungen. Mit mehr Geduld im Spielaufbau und konsequenterem Abschluss konnten die Gäste die zweite Halbzeit ausgeglichener gestalten. Der Rückstand aus der ersten Hälfte erwies sich letztlich jedoch als zu groß, um das Spiel noch einmal ernsthaft zu drehen. Trotz der Niederlage konnte der HB Kinzigtal aus der verbesserten Leistung nach der Pause positive Ansätze mitnehmen – insbesondere angesichts der schwierigen personellen Situation beim Auswärtsspiel in Heiningen.

Für den HBK spielten: Vanessa Paul (7), Lena Armbruster (6), Eva Kilguß (5), Pia Weichenhein (4), Paula Miller (2), Fanny Müller (1), Karin Müller, Pauline Weiß (Tor), Romy Scheerer (Tor)


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