Hauchdünne und bittere Niederlage für den HBK

Die D-Mädels des HB Kinzigtal mussten sich in der Bezirksliga-Endrunde der SG H2Ku Herrenberg denkbar knapp mit 18:19 geschlagen geben. Es war eine äußerst ärgerliche Niederlage – vor allem, weil die Mannschaft über die gesamte Spielzeit eine sehr starke Leistung zeigte und mindestens einen Punkt verdient gehabt hätte.

Von Beginn an entwickelte sich in Schiltach ein ausgeglichenes Duell. Keine der beiden Mannschaften konnte sich früh entscheidend absetzen. Nach zehn Minuten lag der HBK knapp zurück (4:5), hielt aber mit großem Einsatz dagegen. In der Folge arbeiteten sich die Mädels immer besser ins Spiel und konnten kurz vor der Pause die Führung übernehmen. Mit einem knappen 10:9 ging es in die Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen. Herrenberg nutzte einige kleine Unkonzentriertheiten und konnte sich zwischenzeitlich sogar auf drei Tore absetzen. Doch der HB Kinzigtal bewies große Moral: Mit viel Kampfgeist, einer starken Abwehr und großem Willen kämpfte sich das Team Tor um Tor zurück ins Spiel.

Besonders hervorzuheben war die überragende Torhüterleistung, die den HBK in beiden Halbzeiten mehrfach im Spiel hielt und die Grundlage für die gute Partie bildete. Die Schlussminute hatte es dann in sich: Mit einem schnellen Tempogegenstoß gelang dem HBK noch einmal der umjubelte Ausgleich. Doch die Gäste erhielten in den letzten Sekunden nochmals die Chance auf einen Angriff und nutzten diese eiskalt zum 18:19-Siegtreffer.

Nach diesem Spiel überwog die Enttäuschung, denn ein Unentschieden wäre dem Spielverlauf absolut gerecht gewesen. Trotz der bitteren Niederlage können die D-Mädels des HB Kinzigtal stolz auf ihre Leistung sein – es war ein starker Auftritt, der Mut für die kommenden Spiele macht.

Es spielten für den HB Kinzigtal

Im Tor und im Feld: Milena Zweigart, Dejanas Chessa

Im Feld: Assel Al Arag, Laila Grummt, Melina Hauer, Sofie Heckhausen (6), Mila Hübner (3), Frida Linhoff (6), Emily Pflumm (3)


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