Am Samstag traf man in der eigenen Halle in Alpirsbach auf die Gegner der SG Dunningen/Schramberg 2. Ungewohnterweise begannen wir diesmal mit dem Handballspiel und führten erst im Nachgang die Koordinationsübungen durch.
Man hatte den Anschein, als würde die Mannschaft damit allerdings nicht ganz so gut klarkommen. Die ersten 10 Minuten im 3 gegen 3 Spiel waren geprägt von Fehlpässen, schlechten Würfen und mangelndem Einsatz. Gefühlt war die Mannschaft gerade erst aus dem Bett aufgestanden und wusste noch nicht so ganz, was los ist. Im Lauf der ersten Halbzeit konnte man sich zwar etwas stabilisieren, jedoch hatte man zu diesem Zeitpunkt schon viele Geschenke an den Gegner verteilt. In der zweiten Halbzeit und dem damit verbundenen normalen 6 gegen 6 Spiel, wollte man sich in allen Bereichen deutlich steigern. Dies gelang auch eindrucksvoll. Im Angriff ließ man den Ball gut laufen und zeigte sich beim Abschluss wesentlich konsequenter als zuvor. In der Abwehr gelang der ein oder andere Ballgewinn und auch die Zuordnung funktionierte besser. Das große Manko blieb weiterhin der Spielaufbau nach Torhüterparade bzw. Torhüterabwurf. Hier müssen wir in Zukunft noch bessere Lösungen finden.
Insgesamt war die Aufholjagd in der zweiten Halbzeit sehr ansehnlich. Theoretisch hatten wir das normale Spiel mit einem Tor gewonnen, da der Gegner aber mehr Torschützen hatte, haben wir nach Anwendung des Modifikators verloren.
In den nun folgenden Koordinationsübungen hatte man nun noch die Chance einen Sieg zu erringen. Diesmal stand eine Wurfpräzisionsübung, eine Balanceübung auf einem Schwebebalken und ein, für E-Jugend Kinder schier unmöglicher, Parcour, auf dem Programm. Da das für die Kinder relevante Spiel bereits vorbei war, hatte man das Gefühl, dass nicht mehr alle mit voller Konzentration und Motivation an den Übungen teilnahmen. Im Gesamtergebnis verlor man dann leider im Schnitt gegen den Gegner. Der Unterschied betrug allerdings gerade einmal 0,7 Punkte und war somit so gering wie noch nie diese Saison.
Mit ein bisschen mehr Konzentration und Motivation hätte man heute das erste Erfolgserlebnis haben können. Nun gilt es aber sich über die Weihnachtstage zu erholen und in 2026 den ersten Sieg mit den neuen Regelungen einzufahren. Mit der aktuellen Entwicklung sollte dies im Rahmen des möglichen sein.
Es spielten: Simon, Oskar, Ben, Jakob, Nils, Janne, Louis, Noah, David, Max, Luca, Emilio, Freddie