Der HBK startete gut in die Begegnung und konnte direkt mit 2:0 in Führung gehen. Diesen Schwung vermochte die Mannschaft zunächst allerdings nicht mitzunehmen – zwei frühe Zeitstrafen gegen den HBK brachten die Gäste aus Helmlingen dann ins Spiel.
Vor allem die erneut zu häufigen technischen Fehler im Angriff verhinderten, dass sich die Gastgeberinnen weiter absetzen konnten. Auch in der Abwehr agierte der HBK phasenweise zu fahrlässig und ließ den Gästen zu viele Möglichkeiten. Nach 15 Minuten lag man mit 5:7 zurück. Bis zur Halbzeit gelang es den Kinzigtälerinnen nicht mehr, das Spiel zu drehen, sodass sie mit einem knappen 14:15-Rückstand in die Kabine gingen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein deutlich anderes Bild. Der HBK kam mit mehr Tempo und einer klareren Spielidee zurück auf das Feld. Mit einfacheren und effizienteren Lösungen im Angriff sowie einer deutlich agileren Abwehr stellte man den TuS Helmlingen vor neue Herausforderungen. Die Leistungssteigerung machte sich schnell bemerkbar. Nach 36 Minuten konnten die Gastgeberinnen erstmals mit 19:16 in Führung gehen. Zwar ließen sich die Gäste nicht abschütteln und kämpften sich bis zur 50. Minute noch einmal zum 23:23-Ausgleich heran, doch anschließend übernahm der HBK endgültig die Kontrolle. In der Schlussphase zündeten die Kinzigtälerinnen nochmals den Turbo. Mit viel Tempo und konsequent ausgespielten Angriffen erzielte die Mannschaft in den letzten zehn Minuten ganze zehn Treffer und ließ den Gästen keine Chance mehr, das Spiel noch einmal zu drehen.
Am Ende stand ein deutlicher und verdienter 33:26-Heimsieg auf der Anzeigetafel. Besonders die starke zweite Halbzeit und die geschlossene Mannschaftsleistung waren ausschlaggebend für den Erfolg. Nach dem knappen Rückschlag in der Vorwoche zeigte der HBK damit die richtige Reaktion und bewies, dass die Mannschaft auch nach einem Rückstand die nötige Ruhe und Durchschlagskraft besitzt, um ein Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.
Für die HBK spielten: Lena Armbruster (9), Eva Kilguß (9), Pia Weichenhein (8), Lara Mohrlok (2), Milea Spörl (2), Alicia Szczesny (2), Svenja Kilguß (1), Fanny Müller, Vanessa Paul, Leni Scheerer (Tor), Romy Scheerer (Tor)
