Getreu dem Motto „Ein gutes Sprungpferd springt nur so hoch wie es muss!!!“ gestaltete sich das Spiel über die gesamte Spielzeit. Die Gastgeberinnen aus Freudenstadt spielten sehr geduldig und fanden oft in der letzten Aktion die richtige Entscheidung. Die HBK-Mädels waren dann in diesem Moment oft einen Schritt zu spät oder kurz unaufmerksam. Im Angriff war wenig Bewegung im Spiel, viele überhastete Einzelaktionen und man hatte zudem noch so seine Probleme mit dem Spielgerät. Somit entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, zumal beide Torhüterinnen einen guten Nachmittag erwischten. Aufgrund der körperlichen Überlegenheit konnte man sich aber bis zur Pause einen kleinen Vorsprung von vier Toren erarbeiten.
Nach der Pause wollte man entschlossener und mit mehr Bewegung ins Spiel gehen. In der Abwehr gelang dies nun besser, sodass man den Vorsprung nicht mehr abgab und so auch allen Spielerinnen genügend Spielpraxis geben konnte. Am Ende sprang ein verdienter Derbysieg heraus, mit einem kleinen Wermutstropfen. Nora landete bei Ihrer Aktion am Ende des Spiels auf dem Fuß der Gegnerin und musste mit starken Schmerzen im Fußgelenk ausgewechselt werden. Das trübte natürlich die Stimmung nach dem Schlusspfiff. An dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung.
Für die HB Kinzigtal spielten: Lina Wohriska, Nora Müller, Melina Benz, Sofie Heckhausen, Karo Hubrich, Emily Pflumm, Mia Weiß, Milena Zweigart, Julia Müller, Amelie Lehmann, Livi Schneider
Offizielle: Alexander Thau, Andreas Heckhausen