1. Damenmannschaft der SGSS steht in den Startlöchern für ihre zweite Oberligasaison

Die SGSS geht nun nach einer guten Vorbereitung in seine zweite Runde in Baden-Württembergs Handball-Oberhaus. Was hat sich im Team verändert? Nach turbulenten und teilweise dramatischen Trainerwechseln in entscheidenden Phasen der letzten Saison, die teilweise auch krankheitsbedingt nötig wurden, ist diesbezüglich Ruhe eingekehrt. Mit dem ehemaligen Südbadenligaspieler Daniel Möslang hat ein Eigengewächs der SGSS die Regie auf der Bank übernommen. „Was als Aktivenbetreuer mit der Suche nach einem Trainer für die nächste Runde begann – ein aussichtsloses Unterfangen weil aus zwingenden Gründen auch sehr spät begonnen – endete schließlich beim eigenen Trainerjob“  meinte Möslang,  der sich voll in diese Aufgabe reinkniet und neue taktische Konzepte fährt. Ihm zur Seite steht als Co-Trainer Franz Vollmer, der nach Weihnachten die Aufgabe übernommen hatte, das Team vom letzten Tabellenplatz wegzuführen – was ihm auch mit einigen Siegen in Folge glänzend gelungen war.
Das Team selbst wurde durch keinen fremden Neuzugang verstärkt –hier erweist sich die abgelegene Lage mitten im Schwarzwald als Hemmschuh, Unistädte wie Freiburg können diesbezüglich oftmals aus dem Vollen schöpfen. Eigene junge Talente wie Lena Schmider, Diana Scharnefski, Carina Schmid und Lisa Fehrenbacher, die im letzten Jahr teilweise nur sporadische Einsätze hatten, müssen und werden verstärkt in die Mannschaft eingebaut werden. Nach einjähriger Verletzungspause kehrt Denise Hoffmann wieder zum Kader zurück und hat schon genügend Kondition aufgebaut, um mithalten zu können. Die Linksaußen Daniela Fürst hat nach mehr als 20 Jahren Einsatz nun den Rückzug in die 2. Damenmannschaft vollzogen, die Rückraumspielerinnen Nadja Gaißer und Celina Pereira sind aus beruflichen Gründen vorläufig aus dem Kader ausgeschieden- zumindest hofft man von Seiten der SGSS auf eine Rückkehr. Gerade das Fehlen dieser beiden Spielerinnen wird schwer zu kompensieren sein, mit Celina Pereira  hat nämlich die kreativste Mittelspielerin und die erfolgreichste Torschützin der letzten Saison das Team verlassen. Alle anderen bewährten Spielerinnen blieben der SG Schenkenzell-Schiltach erhalten und werden auf teilweise neuen Positionen auf Torejagd gehen.
 So blickt man mit Spannung in die neue Runde, die wahrscheinlich nicht unbedingt leichter sein wird, obwohl man einen Großteil der Gegner bereits kennt. Aber zumindest die Heimspiele sollten -in ähnlicher Atmosphäre wie in der letzten Saison, bei der am Ende bis zu 150 begeisterte Zuschauer das Team anfeuerten- den Gegnern das Siegen schwer machen.
Es gibt  zum Preis von 35 Euro Dauerkarten zu erwerben, die zum Eintritt aller SGSS-Spiele berechtigen, oftmals gibt es dieses Jahr auch Doppelspieltage mit dem Landesliga-Männerteam.


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