Schwache zweite Halbzeit kostet die Punkte am Bodensee

Anstatt den verunsicherten Gegner nach dessen Auszeit in der 13. Spielminute beim Stande von mittlerweile 8:3 für die SG Schenkenzell/Schiltach weiter durch druckvolles Spiel auf Distanz zu halten, ließ man die HSG Konstanz 3 mit unnötigen Fehlern und überhasteten Würfen wieder zurück ins Spiel kommen. Beim Stande von 13:14 für die SG wurden die Seiten gewechselt. Trotz der Verletzung von Luis Kaufmann, der bis dahin stark aufspielte, war man auf Seiten der SG nach wie vor davon überzeugt, dass Spiel gewinnen zu können. Die Halbzeitansprache des Betreuerteams zeigte dann aber nicht die erhoffte Wirkung, denn nach der Pause klappte gar nichts mehr. Reihenweise Fehlwürfe, bei denen trotz guter Abschlussmöglichkeit nicht einmal das Tor getroffen wurde, zudem unvorbereitete Abschlüsse und eine wacklige Defensive führten dazu, dass sich nun beim Stand von 19:15 für die Hausherren nach 38 Minuten die SG gezwungen sah, mit einer Auszeit deren 5:0- Lauf zu unterbinden. Aber man hatte den Faden verloren, war immer den berühmten Schritt zu spät in der Abwehr und im Angriff lief auch nicht mehr viel, sodass man am Ende eine ganz bittere 31:27- Niederlage einstecken musste. Warum man bei der SG derart eingebrochen ist, blieb rätselhaft. Fakt ist, dass man so gegen jeden Gegner in der Liga Probleme haben wird, etwas Zählbares zu erreichen.

Es spielten für die SG S/S:

Nikolai King und Jürgen Wöhrle (Tor)

Jonas Hennig 2/1, Julian Armbruster 5, Joel Schneider 1, Max Kaufmann 4, Claudio Hauger 1, Luis Kaufmann 8, Daniel Reich 1, Marian Thau 5/2, Lukas Hennig, Markus Haas

 


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